Ein Rolltor dient als alleiniger Abschluss einer begehbaren oder befahrbaren Öffnung. Es ähnelt einem Rollladen und sie werden sowohl im gewerblichen (Schnelllauftor) als auch im privaten Bereich (Garagentore) verwendet. Beim Öffnen wird der so genannte Panzer aufgewickelt. Rolltore können feuerhemmend, schalldämmend oder sogar kugelsicher sein. Damit vom sich schließenden Tor keine Personengefährdung ausgeht, müssen einige Sicherheitsvorschriften beachtet werden, wie die DIN EN 12453 für kraftbetätigte Tore. Im gewerblichen Bereich werden Schnelllauftore beim Warenverkehr von Halle zu Halle eingesetzt, beispielsweise in der Lebensmittelindustrie bei Tiefkühllagerhallen. Kurze Öffnungs- und Schließzeiten reduzieren Kühlverluste und verhindern einen Luftzug. Es gibt spezielle Sonderformen, etwa für die Verwendung bei Förderanlagen, Rettungswegen oder explosionsgefährdeten Bereichen. Die hohen Verfahrgeschwindigkeiten und die Häufigkeit der Schließvorgänge im laufenden Betrieb verursachen große Belastungen, die konstruktiv berücksichtigt werden müssen. Ebenso ergeben sich aus Größe und Einbauort erhebliche Anforderungen an die Sicherheits- und Steuerungstechnik. Schiebetüren sind besonders für schwere Tore geeignet und benötigen keinen Platz in Durchlassrichtung, dafür aber zur Seite. Schiebetüren und Schwenkflügeltüren finden auch im Fahrzeugbau Verwendung. Falttüren finden als Bauelement dort Verwendung, wo das Aufschlagen störend ist oder wo Öffnungsmaße über eine klassische Doppeltür hinausgehen, etwa als Raumtrenner.
Alteingesessene Hersteller und Händler der unterschiedlichen Toranlagen finden sich zum Beispiel in Münster, Kassel, Wuppertal, Essen und Greifswald.
Ähnliche Themenbereiche wie Garagentore, Tore, Rolltore und Informationen wie Florianstor, Hexenturm, Stadttor können über die bereitgestellten Links aufgesucht werden.